Archiv LG 2015

Hartwig „Katsche“ Heinatz und Jona-Levi Stammwitz sind Schiedsrichter des Jahres

(25.01.2016) – Lünesport

Hartwig Heinatz (re.) und Jona-Levi Stammwitz.

Hartwig Heinatz (re.) und Jona-Levi Stammwitz.

Bereits zum 28. Mal wählten Lüneburgs Unparteiische beim gut besuchten Weihnachtslehrabend ihre „Schiedsrichter des Jahres“. Vorgeschlagen aufgrund besonderer Verdienste in den letzten Spielzeiten wurden vom Kreisschiedsrichterausschuss bei den Senioren Friedhelm Natusch (VfL Bleckede), Friedhelm Liesener (Vastorfer SK) und Hartwig Heinatz (ESV Lüneburg). Bei den Jung-Schiedsrichtern wurden Karim Mgherbi (TuS Brietlingen), Stefan Frehse sowie Jona-Levi Stammwitz (beide vom MTV Treubund Lüneburg) zur Wahl gestellt.
Nach dem traditionellen Weihnachtsessen und der Auszählung der Stimmzettel verkündete Obmann Falko Meyer (TuS Barendorf) die Sieger: Die Seniorenkonkurrenz gewann mit Hartwig Heinatz, der auf den Lüneburger Sportplätzen besser unter dem Spitznamen „Katsche“ bekannt ist, ein verdienter Unparteiischer. Heinatz ist bereits seit dem Jahre 1980 aktiv und als war SR bis zur Verbandsliga (damals 5. Liga) unterwegs. Neben seinen Spielleitungen kümmert er sich in den letzten Jahren mit großem Engagement auch als Coach um Nachwuchstalente und gibt so seine wertvolle Erfahrung weiter.
Der Jubel war auch groß beim Gewinner der Juniorenkonkurrenz: es behauptete sich der 18jährige „Turner“ Jona-Levi Stammwitz. Schiedsrichter seit Februar 2012, gehört er dem Talentkader des Bezirks Lüneburg an, leitet Juniorenspiele auf Bezirksebene und hat auch schon erste Einsätze in der Herren-Kreisliga souverän über die Bühne gebracht.
Als SR- Assistent wird Jona bis zur A-Junioren-Regionalliga bzw. bei den Herren bis zur Landesliga eingesetzt.
Der Kreisschiedsrichterausschuss bedankte sich bei allen Nominierten für Ihren Einsatz mit einem kleinen Präsent und hofft, dass die Ehrung eine Motivation für die weitere Zeit an der Pfeife ist.

Jürgen Leipe / Falko Meyer

Mit 18 Jahren die Frauen-Regionalliga leiten

(26.07.2015) – Fußballjournal Niedersachsen

Zukünftig wir Celina Böhm (18) auch in der Frauen-Regionalliga-Nord ihre Karten zeigen. Foto: mip

Zukünftig wir Celina Böhm (18) auch in der Frauen-Regionalliga-Nord ihre Karten zeigen. Foto: mip

Tolle Aufstiege von zwei Lüneburger Schiedsrichterinnen

Ab der Saison 2015/16 leiten Anne-Kathrin Heuer (21) und Celina Sophie Böhm (18) Begegnungen in der Frauen-Regionalliga Nord und werden in ganz Norddeutschland als Unparteiische amtieren. Aber sie werden auch auf nationaler Ebene tätig sein: als Assistentinnen gelang der Sprung auf die DFB-Liste. So werden sie zukünftig zwischen Kiel und Leipzig, Potsdam und Gütersloh in der 2. Frauen-Bundesliga eingesetzt. Immerhin kicken in der Nordstaffel zweite Mannschaften von den Ex-Champions Siegerinnen VfL Wolfsburg und Turbine Potsdam.
Mit Celina Böhm hat sich Lüneburgs Pressewart Michael Paul bei ihrem Stammverein SV Eintracht Lüneburg getroffen. Bereits mit 14 Jahren begann die in Barendorf wohnende Studentin der Wirtschaftsinformatik ihre Karriere beim dortigen TuS, als sie die Schiedsrichterprüfung ablegte. Bereits ein halbes Jahr später sah sie mehr Möglichkeiten als Schiedsrichterin und auch als Spielerin bei der Eintracht. Nach ihrem ersten Verbandslehrgang in Barsinghausen im September 2012 stieg sie schon mit 15 Jahren in die B-Juniorinnen-Oberliga Niedersachsen auf. Noch im selben Jahr wurde sie zu Lüneburger Jungschiedsrichterin des Jahres gekürt. Im Gespann mit Bezirksliga-Schiedsrichter Tarek Mgherbi reifte sie schnell zu einer der besten Assistentinnen des Bezirkes heran.
Weitere Highlights folgten: beim Jung-Schiedsrichter-Turnier im Januar 2013 stand sie mit ihrer Kollegin Anne Heuer als Referee in der Halle und beim Freundschaftsspiel im September des Jahres SV Eintracht Lüneburg gegen den Hamburger SV (0:4) assistierte Celina Böhm vor 2.000 Zuschauern Ex-DFB-Schiedsrichter Tobias Helwig an der Linie, mit dem sie auch viele Einsätze in der A-Junioren-Regionalliga verzeichnete. Zwei Wochen später schnitt sie beim Verbandslehrgang in Barsinghausen als Lehrgangsbeste ab und der Aufstieg in die Frauen-Oberliga Niedersachsen war perfekt.

Erfolgreich leitete Celina Böhm (5.v.l.) das Bezirks-Pokal-Endspiel der Frauen im Mai. Foto: Kreiszeitung

Erfolgreich leitete Celina Böhm (5.v.l.) das Bezirks-Pokal-Endspiel der Frauen im Mai. Foto: Kreiszeitung

Sicherlich etwas traurig werden die Oberliga-Frauenteams des MTV Barum und des VfL Jesteburg sein, da sie dort sehr viele Spiele zu leiten hatte und man ihr jederzeit gute Leistungen attestierte – das wird aufgrund der neuen Aufgaben jetzt sicherlich weniger werden.
Als Belohnung für eine tolle Saison 2014/15 wurde sie mit der Leitung des Bezirkspokalfinales der Frauen (MTV Jeddingen – TSV Wallhöfen 3:1) betraut, das sie vor großer Kulisse mit nur zwei Gelben Karten souverän über die Bühne brachte. Zur neuen Saison erfolgt jetzt auch der Einstieg in den Herrenbereich, dort ist sie in der Kreisliga fest eingeplant. Die Generalprobe war erfolgreich: im Rahmen des Lüneburger LZsport-Cups meisterte sie die Partie des Landesligisten MTV Treubund Lüneburg gegen den SV Wendisch Evern aus der Bezirksliga fehlerlos.
Im Mai des laufenden Jahres musste sie eine Einladung als Schiedsrichterin beim U15-Länderpokal des DFB in Duisburg wegen Abitur-Vorbereitungen absagen. „Schade, aber Abitur geht natürlich vor“, so die schnelle Antwort. Dafür liegt ein weiteres Highlight demnächst an: als Vertreterin des NFV nimmt sie am Hamburger Verbandslehrgang teil.
Sehr viel verdankt sie auch Ihren Eltern, insbesondere dem Vater, der sie in der Vergangenheit zu allen Einsätzen gefahren hat. Inzwischen kommt sie mit dem eigenen Wagen überall allein hin. Wir wünschen ihr eine erfolgreiche Karriere – wer weiß, wo sie endet?

Schiedsrichter helfen bei Gastmannschaft aus

(08.07.2015) – Fußballjournal Niedersachsen

Gerhard Pieper hängt die Pfeife an den Nagel und nutzt die fußballfreie Zeit jetzt für Fernreisen.

Gerhard Pieper hängt die Pfeife an den Nagel und nutzt die fußballfreie Zeit jetzt für Fernreisen.

Pieper hat in über 50 Jahren Schiedsrichterlaufbahn viel erlebt

Mit Gerhard Pieper, Peter-Jürgen Thomzig (beide 75) und Dieter Harneit (72) legen drei Schiedsrichter die Pfeife beiseite, die zusammen 222 Jahre alt sind. Der NFV-Kreis Lüneburg verliert 162 Jahre Schiedsrichter-Erfahrung. Nicht ganz, denn Dieter Harneit (54 Jahre Schiri) der am 28.11.1961 begann und zuletzt beim TuS Neetze pfiff, ist nicht mehr aktiv an der Pfeife, begleitet aber die Jungschiedsrichter als Coach und zählt somit noch als aktiver Schiedsrichter. Aber mit Peter-Jürgen Thomzig, der am 01.01.1958 beim TSV Bardowick begann, pfiff dann für den VfB Lüneburg (jetzt VfL Lüneburg), beendet nun nach 57 Jahren seine Laufbahn beim SV Wendisch Evern. Und Gerhard Pieper (51 Jahre) pfiff eh und je seit 23.10.1964 für den Eisenbahner Sportverein Lüneburg (ESV), der aus dem 1945 gegründetem und 1959 aufgelöstem (weil der 1. Vorsitzende ein Eisenbahner sein musste) ETSV Adendorf hervorging, hört auch auf.
Kreispressewart Michael Paul besuchte stellvertretend für alle den jahrgangsältesten Gerhard Pieper in Lüneburg/Ochtmissen und kramte in seine Vergangenheit. Gerd, wie sie ihn alle nennen, wurde am 1. März 75 Jahre alt und ist mit 19 Jahren dem ESV Lüneburg als Bahnangestellter beigetreten. Spielte dort jahrelang aktiv Fußball und begann mit 24 Jahren seine Schiedsrichterlaufbahn. Als er mit seiner Frau Edith nach Reppenstedt zog, wurde er vom dortigen TuS Reppenstedt immer wieder mit Beitragsfreiheit und freie Kluft Anfang der 70er Jahre als Schiedsrichter abgeworben. Seine Frau Edith wurde da schon fast weich: „Mensch Gerd, keine Fußballtreter mehr kaufen.“ Doch er blieb dem ESV treu. Er hat seine 50jährige Vereinsmitgliedschaft beim ESV längst überschritten und steuert auf die 60 zu. Seine Karriere ging vom Kreis über die damalige Bezirksklasse bis zur Bezirksliga. Der Sprung in die damalige Bezirksoberliga wurde ihm aber aufgrund von Satzungsänderungen und seines Alters, er war damals 38, verwehrt. 1978 trat der seit längerer Zeit bei der Stadt Lüneburg Beschäftigte als Beisitzer dem Sportgericht des NFV-Kreis Lüneburg bei. 1995 übernahm er dort den Vorsitz und schied 2010 nach 32 Jahren aus und wurde beim Kreistag als NfV-Ehrenmitglied gewürdigt.
Ein besonderes Highlight als Schiedsrichter erlebte er 1986, als er mit zwei Linienrichtern ein Bezirksklassenspiel im Wendland beim VfL Breese pfiff. Nach Abpfiff stand er mit seinen beiden Linienrichtern am Stehtisch und aß eine Bratwurst. In der Zwischenzeit lief im Hintergrund bereits die nächste Partie, wobei die Gäste aufgrund Spielermangels sehr schnell viele Tore kassierten. Plötzlich merkte er, dass „seine“ Linienrichter weg waren. Die hatten sich zwischenzeitlich in die Gästekabine geschlichen, Trikots der Gäste übergezogen und halfen, kurze Zeit, bis der Schiedsrichter aufmerksam wurde, das Debakel der Gäste in Grenzen zu halten. Es gab anschließend Riesenärger. Aber die Story sollte noch nicht zu Ende sein. Ca. zehn Wochen später gab es eine Platzeinweihung und der Präsident des VfL Breese lud Pieper mit seinen Linienrichtern als Schiri-Gespann zum Eröffnungsspiel ein. Vor Anpfiff überreichte dieser jedem Linienrichter ein Trikot des VfL Breese mit den Worten: „Damit Sie auch mal bei der Heimmannschaft aushelfen können.“
Da gab es dann auch mal ein Spiel SC Uelzen – MTV Gifhorn, als Gerd wegen besonderer Härte diverse Gelbe – und vier Rote Karten verteilte. Es war Winter und die Spieler bewarfen sich mit Schneebällen. Oder ein Freundschaftsspiel in Erbstorf gegen die HSV-Altliga mit vier Elfmetern, die, wie der damalige NFV-Kreisvorsitzende Walter Meyer bestätigte, alle berechtigt waren. Von da an wurde er Elfmeter-Pieper genannt, sodass sogar ein „Opa“ mal zur Halbzeit in seine Schiedsrichterkabine kam und mit dem Krückstock auf den Tisch schlug und meinte: „So geht das nicht mehr weiter.“

Nr. 9 Mittel-Stürmer beim TSV Melbeck: Jürgen Stebani

Nr. 9 Mittel-Stürmer beim TSV Melbeck: Jürgen Stebani

Dabei wäre seine Laufbahn fast schon nach seinem zweiten Spiel zu Ende gewesen, als er beim Altherrenspiel Lüneburger SK gegen Eintracht Lüneburg einen Spieler vom Platz stellte, weil er seinem Gegenspieler in den Allerwertesten trat. Seine Frau Edith, die oft dabei war, besonders dann, wenn es schöne Lokale in der Nähe gab, hörte wie der Hinausgestellte beim Runtergehen noch rief: „Den mach ich kalt“. Darauf Edith zu Gerd: „Du hörst sofort wieder auf zu pfeifen.“ In den Genuss der schönen und guten Lokale in der Nähe kamen nicht nur seine Frau Edith, die oft auf Ausflüge und Reisen wegen der Pfeiferei ihres Mannes verzichten musste, sondern auch die Linienrichter, die er mitnahm. So wurden die Assistenten, wie sie heute heißen, von Gerd oft im Anschluss eingeladen, sodass seine verdienten Spesen oft nicht reichten. Drei Kreispokal-Endspiele durfte Gerd in seiner Laufbahn pfeifen. 1986 TuS Hohnstorf – MTV Handorf 3:0 in Brietlingen, 1982 MTV Amelinghausen – TSV Mechtersen/Vögelsen 2:1 in Westergellersen und 1973 SV Barnstedt – TSV Melbeck 0:3 in Kirchgellersen, bei dem Spiel der jetzige Verbands Spielausschuss Vorsitzende Jürgen Stebani den TSV Melbeck mit 1:0 in Führung brachte.
Am 30. Mai pfiff Gerhard Pieper sein letztes Spiel und meldete sich beim Schiedsrichterausschuss wegen Alters- und gesundheitlichen Gründen ab. Nun genießt er mit seiner Frau Edith die Fußballlose Zeit und kann die verpassten Ausflüge und Reisen nachholen. Wünschen wir den beiden, dass sie es noch lange machen können. Gleiches gilt natürlich auch den ausgeschiedenen Schiedsrichtern Thomzig und Harneit.

Bericht und Foto: Michael Paul

Weiter auf der Karriereleiter

(01.07.2015) – Lüneburger Landeszeitung
Schiedsrichterin Anne Heuer darf jetzt in der Frauen-Regionalliga pfeifen

Zur Schiedsrichterei entschloss sie sich, „weil ich selbst nicht so gut Fußball spielen kann und beim Pfeifen vielleicht aufsteigen kann“. Diese einst geäußerten Hoffnungen von Anne Heuer aus ihrer Anfangszeit als Schiedsrichterin scheinen sich immer mehr zu erfüllen – die Brietlingerin hat jetzt die nächste Stufe auf der Karriereleiter genommen, darf in der neuen Saison Spiele in der Frauen-Regionalliga pfeifen.

Anne Heuer ist aufgestiegen, zückt Karten nun in der Frauen-Regionalliga und ist Assistentin in der 2. Frauen-Bundesliga. Foto: be

Anne Heuer ist aufgestiegen, zückt Karten nun in der Frauen-Regionalliga und ist Assistentin in der 2. Frauen-Bundesliga. Foto: be

Schon im Februar 2009 legte die heute 21-Jährige ihre Schiedsrichter-Prüfung ab, fuhr zunächst als Assistentin zu Partien der Männer auf Kreisebene mit und pfiff bald Jugendspiele. Schnell und stetig ging es danach weiter aufwärts, 2012 war Anne Heuer als Referee schon in der Frauen-Oberliga angekommen. Dort war sie die vergangenen drei Jahre tätig. „Und ich habe schon langsam ein bisschen den Ehrgeiz verloren“, erzählt sie. Denn: „Es sind ja immer die gleichen Einsatzorte in der Nähe, um Fahrtkosten zu sparen. Also immer wieder Jesteburg und Barum. Man kennt schon jeden, es wurde langsam langweilig.“
Dann kam der Aufstieg in die Regionalliga Nord – also künftig geht es zum Beispiel nach Bergedorf, Bramfeld oder Celle. „Und in der 2. Frauen-Bundesliga bin ich Assistentin“, freut sie sich über bevorstehende Einsätze in der Nord-Staffel in Städten wie Leipzig, Potsdam oder Wolfsburg. Diese neuen Aufgaben haben auch den Ehrgeiz neu geweckt, ihrem Vorbild Bibiana Steinhaus weiter nachzueifern.
Die Frau aus Bad Lauterberg im Harz hat es ja bis in den Profibereich gebracht, pfeift nicht nur in der Frauen-Bundesliga sondern auch bei den Männern in der 2. Liga und im DFB-Pokal und ist sogar FIFA-Schiedsrichterin. Aber ob es bei Anne Heuer soweit gehen wird, steht in den Sternen. “Es gab mal den großen Wunsch, mal bei einer Frauen-WM zu pfeifen. Der ist auch jetzt, wo die WM in Kanada lief, wieder groß gewesen. Aber das wird schon deshalb schwierig, weil ich nun eine Berufsausbildung in Hamburg mache“, schränkt die Unparteiische ein. Zunächst einmal pfeift sie jetzt beim LZsport-Cup, am Sonntag bei den Spielen der Gruppe 2 in Südergellersen.

Schiedsrichter-Talente sehen jetzt richtig gut aus!

(18.03.2015) – Lünesport

Unsere Schiedsrichter-Talente sehen ganz brav aus, aber sie können auch anders - siehe das 2. Bild...

Unsere Schiedsrichter-Talente sehen ganz brav aus, aber sie können auch anders – siehe das 2. Bild…

Was wäre wohl los, wenn es am Sonntag bei den Fußballspielen keine Schiedsrichter mehr geben würde? Utopisch? Nein! Denn es gibt immer weniger Nachwuchs-Schiedsrichter. Umso schöner ist, dass es in unserem Landkreis Schiedsrichter-Talentkader gibt. Und dieser wurde von der Signal Iduna Lüneburg und luenesport.de mit schwarzen T-Shirts ausgerüstet. Tobias Helwig, unser Vorzeige-Schiedsrichter, hatte sich für den Nachwuchs stark gemacht, seinen Wunsch mussten wir einfach erfüllen.
Motto der Fotos: "Die T-Shirts zeigen wir gerne, die Karten würden wir lieber 'stecken' lassen."

Motto der Fotos: „Die T-Shirts zeigen wir gerne, die Karten würden wir lieber ’stecken‘ lassen.“

Begründung Tobias Helwig, warum die Schiedsrichter Shirts brauchen: „In unserem Schiedsrichter-Talentkader sind derzeit vierzehn talentierte, junge Schiedsrichter aus dem Kreis Lüneburg, die wir (Louis Mourier und ich) fördern. Im September 2014 ist der Kader angelaufen und wir treffen uns einmal monatlich in Bardowick zur Fortbildung. Die jungen Schiris sind mit viel Engagement dabei. Sie hätten sich die T-Shirts verdient, zudem können wir dann die Treffen auch optisch einheitlich abhalten bzw. die Talente können sich vor einem Spiel mit den chicen T-Shirts warmlaufen.“

Video: Zu Gast beim Schiri-Lehrgang

(26.01.2015) – Lünesport

Klick auf das Bild --> Link zum Video

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Fußballspiele in der 1. Kreisklasse ohne ausgebildete Schiedsrichter? Vielleicht bald Realität. Denn seit Jahren besteht das Problem, dass die Zahl der Unparteiischen im Amateurfußball abnimmt. Zwar schicken die Vereine viele Jugendliche zur Schiedsrichter-Ausbildung, aber kaum Erwachsene, sodass es zunehmend schwerfällt, alle Herrenspiele mit Schiris zu besetzen. In der vergangenen Woche startete der NFV-Kreis Lüneburg einen neuen Anfänger-Kurs für angehende Unparteiische. LZplay war dabei. Wer noch in den Kurs einsteigen will: Am heutigen Montag um 19.30 Uhr im Johanneum geht’s weiter.

Schiedsrichter-Regelkundelehrgang 2015 – jetzt an den Start gehen!

(07.01.2015) – Lünesport
f7510a2b-a42d-498b-809c-3832f14be1c2In dem derzeit fast abgeschlossenen Anerkennungsverfahren ist wieder deutlich geworden, dass Jahr für Jahr weniger einsatzfähige Schiedsrichter zur Verfügung stehen und es erste Gedankenspiele gibt, mangels Quantität und Qualität ganze Spielklassen nicht mehr mit Unparteiischen zu besetzen. Darum führt der Lüneburger Kreis-SR-Ausschuss (KSA) in den nächsten Wochen einen Regelkundelehrgang durch, der hoffentlich viele neue Talente zu Tage fördert, die mit Freude und Eifer das Amt des Unparteiischen übernehmen wollen.
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Wenn der KSA sich etwas wünschen dürfte, wären es bevorzugt Fußballfreunde zwischen 18 und ca. 45 Jahren, da diese Alterskategorien in den Reihen der Lüneburger Schiedsrichter unterrepräsentiert sind.
Die Teilnahme ist kostenfrei, teilnehmen darf jeder, der vor dem 01.08.2001 geboren ist, Ausnahmen werden keine zugelassen.
Mitzubringen ist neben Interesse an der Materie lediglich Schreibzeug, Regelbücher werden gestellt. Der Lehrgang findet immer um 19:00 Uhr (Dauer ca. zwei Stunden) in der Aula des Johanneums, Theodor-Heuss-Straße, Lüneburg.
Die Prüfungsbedingungen werden während des Lehrgangs bekanntgegeben. Das Versäumen von mehreren Tagen ist nicht empfehlenswert. Anmeldungen sind nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf den Lehrgang!
Mit sportlichem Gruß

Oliver Vogt
(NFV-Kreis Lüneburg, Kreis-SR-Ausschuss)